Der Sound von The Prodigy ist einzigartig. Liam Howlett, Keith Flint und Maxim definierten
1995 mit „Poison“ und „Firestarter“ den Elektro-Punk. Die Vermischung von Genres, die
Verzerrung der Vergangenheit und die Veränderung der Zukunft. Das Debütalbum
„Experience“ lieferte den Soundtrack zur Acid- und Rave-Glanzzeit, in einer Phase, in der
Dancekünstler in der Regel nicht im Albumregal zu finden waren. Der Nachfolger „Music For
The Jilted Generation“ verkaufte sich alleine in England mehr als 1 Million mal. 1998
erschien „The Fat Of The Land“ und The Prodigy spielten als Headliner auf Festivals, die
eigentlich für Rockacts vorgesehen und zu denen Dancekünstler bislang nicht eingeladen
waren. Mit „Always Outnumbered, Never Outgunned“ (2004) wendet sich der Sound erneut:
zurück zum Underground mit einem außergewöhnlichen Set straighter Electro-Punk-
Klassiker, die live nicht spielbar waren. Nur ein Jahr später stellten sich The Prodigy mit dem
Best of-Album „Their Law“ wieder als eine der besten Live-Bands auf den großen Bühnen
unter Beweis. 2009 erschien das fünfte Album „Invaders must die“ und die Tickets für die
folgende Tour waren innerhalb von Minuten vergriffen. Im Festivalsommer 2010 stehen sie
auch auf der Hurricane- und Southside-Bühne.